Ultraschalluntersuchung
Ultraschalluntersuchungen der Halsgefäße (Doppler- und Duplexsonographie)Mit dem Ultraschallgerät können Ablagerungen in den Halsschlagadern oder Fehlbildungen der Gefäße sichtbar gemacht werden. Für die Untersuchung wird ein Ultraschallkopf auf den Hals beidseits aufgelegt, der unschädliche, für das menschliche Ohr nicht wahrnehmende Schallwellen aussendet. Über einen Lautsprecher hört man das Pulsieren des Blutes in den Gefäßen, wobei gleichzeitig die Pulskurven aufgezeichnet werden. Zudem kann das Bild des Gefäßes auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden.
Die Sonographie ist eine wichtige Untersuchungsmethode bei
- Kopfschmerzen und Gedächtnisstörungen, die durch eine schlechte Durchblutung des Gehirns ausgelöst werden.
- Kurz dauernde Seh-, Sprach- oder Bewegungsstörungen die Vorboten eines Schlaganfalls sein können (TIA = transitorisch ischämische Attacke), und durch Verstopfung von Blutgefäßen im Gehirn mit abgelösten Kalkablagerungen zustande kommen können.
Transkranielle Untersuchung
Mittels Ultraschall können auch die Gefäße im Gehirn untersucht werden. Eine spezielle Ultraschallsonde wird an natürlich dünnen Stellen des Schädels (“Knochenfenster“) aufgesetzt, z.B. an den Schläfen oder am Hinterhauptloch, von wo aus man die Gefäße des Gehirns untersuchen kann. Die transkranielle Ultraschalluntersuchung wird eingesetzt bei transitorisch ischämischen Attacken, Hirndurchblutungsstörungen, Migräneanfällen, Erkrankungen die mit Gefäßveränderungen im Gehirn einhergehen können.



